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Gut informiert bei der Berufsorientierung
Ausbildung und Karriere – Der Elternratgeber
Lang ist es her, dass sich die heutigen Eltern selbst an dem Punkt der Berufsorientierung befunden haben. In der Zwischenzeit hat sich viel getan: Neue Berufe, breitere Berufsfelder, neue Möglichkeiten der schulischen Bildung und viele Hilfs- und Beratungsangebote sind hinzugekommen.
Doch das große, aber unübersichtliche Angebot an Informationen verursacht oft das Gegenteil von dem, was es eigentlich erreichen wollte: Eltern und Jugendliche sind angesichts der Informationsschwemme verwirrt.
Letztlich bleibt oft ein massives Defizit an geeigneten Informationen.
Mit verschiedenen Ausgaben des Elternratgebers „Ausbildung + Karriere“ bringen wir deshalb hilfreiche Informationen, regionale Einblicke und Geschichten rund um Ausbildung, Beruf und Karriere zusammen.
So erhalten Eltern und Jugendliche einen kompakten Überblick über berufliche Möglichkeiten und Ausbildungsangebote in Südwestfalen.

Der Elternratgeber
Ausbildung + Karriere
Welche Ausbildung passt zu meinem Kind? Welche Möglichkeiten gibt es direkt in der Region? Und was sollten Eltern über den Einstieg ins Berufsleben wissen?
Der Elternratgeber „Ausbildung + Karriere“ greift diese und viele weitere Fragen auf. Neben Tipps und Wissenswertem zur Berufsorientierung geben regionale Unternehmen Einblicke in ihre Ausbildungsberufe, Karrierewege und den Arbeitsalltag.
Die Elternratgeber als E-Paper
Alle Inhalte lassen sich digital entdecken. Hier geht es direkt zu den Elternratgebern für den Hochsauerlandkreis sowie die Kreise Soest und Olpe.
Der Elternratgeber wirkt!
Ein Erfahrungsbericht
Annkristin Brunnert wurde im Elternratgeber auf ihren Ausbildungsbetrieb aufmerksam
Als Annkristin von der Schule heimkehrt, zeigt ihre Mutter ihr einen Artikel im Elternratgeber Ausbildung + Karriere. Das Magazin wurde bereits kurz nachdem der Postbote es in Haus gebracht hat, eifrig studiert. Annkristins Mutter deutet auf einen Artikel, in dem Andrea Kemper von ihrer Ausbildung als Zerspanungsmechanikerin bei IMI Hydronic Engineering in Erwitte berichtet. „Hier kannst du dich doch auch mal bewerben!“ – mit diesen Worten nahm alles seinen Lauf.
Ausbildung statt Abitur
Annkristin wusste da schon, was sie wollte. „Ich habe versucht, mein Abitur zu machen, in der 11. Klasse aber festgestellt, dass das nichts für mich ist. Ich wollte eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin machen und eigenes Geld verdienen, da kam der Artikel gerade gelegen“, erzählt sie.
Obwohl Annkristin schon unzählige Bewerbungen geschrieben hatte und durch ihren Abgang vom Gymnasium spät dran war, klappte nach der Bewerbung bei IMI alles wie am Schnürchen. Sie wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und nahm anschließend am Einstellungstest teil. Nach einem zweiten Gespräch erhielt sie die Zusage für ihren Wunsch-Ausbildungsplatz. In den Sommerferien machte sie vorab ein zweiwöchiges Praktikum und konnte dabei bereits tiefer in ihr zukünftiges Tätigkeitsfeld eintauchen.
„Der Beruf der Zerspanungsmechanikerin ist ziemlich deckungsgleich mit dem des Industriemechanikers. Man lernt in der Ausbildung dasselbe. Nach der Ausbildung befassen sich Zerspanungsmechaniker aber eher mit CNC-Maschinen und müssen dafür auch Programme schreiben. Das finde ich wirklich spannend und freue mich schon darauf“, erklärt Annkristin.
„Ich will etwas mit meinen Händen schaffen.“
Ihre Lieblingsbeschäftigung ist bisher das Drehen. „Ich stehe vor einer riesengroßen Maschine, spanne dort mein Metallteil in das Futter ein und starte die Maschine. Das Teil dreht sich dann sehr schnell und ich kann es mit verschiedenen Bearbeitungsstählen formen. Im Moment bin ich dabei, einen Fernsehturm zu drehen“, beschreibt Annkristin ihre Aufgabe in der Dreherei. „Mein Dreher kann wirklich richtig gut erklären und hilft mir bei allen Schritten. Das macht Spaß!“
Für Annkristin war klar: „Ich möchte nicht jeden Tag dasselbe machen und etwas mit meinen Händen schaffen.“ Dank dem Elternratgeber Ausbildung + Karriere hat sie dafür nicht nur den richtigen Ausbildungsberuf, sondern auch den passenden Ausbildungsbetrieb gefunden.